Mein neues Web-Portal

Die vorliegende Web-Seiten beschäftigen sich mit Feldpostkarten meiner Familie aus den Zeiten des Ersten Weltkrieges. Den Begriff Feldpost fasse ich hier etwas weiter. Es sind auch einige Postkarten dabei, die im Zeitraum des Ersten Weltkrieges geschrieben wurden, aber nicht von einem oder an einen Soldaten verschickt wurden. Ausserdem beziehe ich einige Postkarten mit ein, die etwas vor oder nach dem offiziellen Kriegsbeginn beziehungsweise -ende geschrieben wurden.

Vorgeschichte, Situation und Handlungsbedarf

Bereits bislang habe ich einen Großteil dieser Postkarten unter der Internet-Adresse www.bayerwald-feldpost.de unter der Rubrik Erster Weltkrieg angeboten.

Die bisherige Darstellungsweise hat jedoch einen gravierenden Nachteil, den ich hier beheben möchte: www.bayerwald-feldpost.de ist eine Sammlung vorgefertigter, statischer HTML-Seiten, die ich mühsam per Hand gefertigt habe. Das geht bei einer kleineren Anzahl Seiten gut. Wenn es aber viele Seiten werden, ist der Aufwand kaum noch beherrschbar. Damit meine ich weniger das Hinzufügen einzelner weiterer Seiten. Das könnte ich weiterhin machen, denn mein bisheriges Konzept - sozusagen die "Informationsarchitektur" - hat sich bislang als durchaus tragfähig und erweiterbar erwiesen. Jedoch geht es mir mehr um die bestehenden Seiten. Wenn es um kleinere Änderungen geht, die viele der Seiten betrifft, muss ich die betroffenen Seiten herausfischen und händisch ändern - ein aufwendiger und fehleranfälliger Vorgang. Wenn ich alle meine Web-Seiten zu den Themen Feldpost und Familiengeschichte zusammennehme, handelt es sich wohl um eine Größenordnung von über 1.600 Seiten. Dahinter stehen mehr als 3.700 Dateien. Jedenfalls sind es zuviele, um immer alle auf einem aktuellen Stand zu halten. Und dabei ist habe ich einen Teil der vorhandenen Feldpost bislang noch gar nicht bearbeitet und ins Internet gestellt. Es würde mir auch schwer fallen, den zukünftigen Wandlungen im schnellebigen Internet-Zeitalter gerecht zu werden. So entstand in den vergangenen Jahren ein zunehmender Handlungsbedarf, dem ich gerecht werden wollte, um mich nicht weiter in meiner Sackgasse zu verlieren.

Der eingeschlagene Weg

Im Lichte dieser Situation entschloss ich mich, auf das Web Content Management System Drupal umzusteigen, und auf dieser Plattform die Feldpostkarten im Internet zu präsentieren. Neben dem höheren laufenden Aufwand brachte das System Einarbeitungs- und Umstellungsaufwand mit sich. Ich musste mir überlegen, wie ich die Seiten strukturiere und mit Inhalt fülle.

Was habe ich davon

Doch nachdem das alles getan ist, profitiere ich von vielen Vorteilen. Das Ergänzen weiterer Feldpostkarten ist vergleichsweise ein Klacks. Die Postkarten werden vom System automatisch passend zurechtgeschnitten, in die verschiedenen Ansichten eingefügt und untereinander verknüpft. Wenn ich das Aussehen von Seiten ändern möchte, mache ich das an einer Stelle und es gilt überall. Ich kann viele Funktionaliäten des Content Management Systems nutzen und in meine Seiten einbauen.

Auch zukünftigen Anforderungen kann ich gelassener gegenüberstehen. Wenn ich zum Beispiel die Inhalte nicht mehr in HTML, sondern in einem anderen Format darstellen lassen möchte, geht das, ohne die eigentlichen Inhalte verändern zu müssen. Wer weiß, vielleicht habe ich ja demnächst Lust, die Daten auch für mobile Web-Seiten oder im Semantischen Web anzubieten...