Feldpostkarten chronologisch

Kartenspielende Soldaten Kartenspielende Soldaten

Foto; kein Inhalt vorhanden.

Zwei Kameraden, Datum unbekannt Zwei Kameraden, Datum Unbekannt

Zwei nicht näher bezeichnete Kameraden senden Anton Mühlbauer eine Karte nach Hause.

Soldaten unbekannt, Datum unbekannt Personen unbekannt, Datum unbekannt
Soldat unbekannt, Datum unbekannt Person unbekannt, Datum unbekannt
Kriegsbrücke bei Péronne, Datum unbekannt Kriegsbrücke bei Péronne, Datum unbekannt
Zerstörtes Dompierre, Datum unbekannt Zerstörtes Dompierre, Datum unbekannt

Hinweis:
Hier kommen möglicherweise mehrere Orte des gleichen Namens in Frage. Ich wählte auf der Karte den Ort aus, der mir aufgrund des Kriegsverlaufes als am wahrscheinlichsten erschien.

Veronika Mühlbauer, Datum unbekannt Veronika Mühlbauer, Datum unbekannt

Veronika Mühlbauer schreibt Ihrem Bruder Anton aus Sandelzhausen. Sie hilft mit ihrem Bruder Otto bei der Hopfenernte.

Anna Magerl 1910 Anna Magerl 1910

Anna Magerl schreibt ihrem Vetter Anton Mühlbauer nach Hause. Sie können am kommenden Sonntag nicht kommen. Sie wird noch schreiben, wann sie stattdessen kommen werden.

Josef Kolbeck, 14. 1. 1912 Josef Kolbeck, 14. 1. 1912

Josef Kolbeck schreibt seinem Kameraden Anton Mühlbauer aus Ingolstadt. Josef ist wieder rechtzeitig beim Militär eingetroffen. Es liegt Schnee und ist kalt. Josef hat bei einer 13-stündigen Festungsübung so gut abgeschnitten, dass er in die erste Schießklasse versetzt wurde.

Pellkofer, 7. 5. 1913 Familie Pellkofer, 7. Mai 1913

Eine der Pellkofer-Basen (der Schrift nach zu urteilen Anna) schreibt aus Loderhof an Anton Mühlbauer. Familie Pellkofer lädt die Familie Mühlbauer ein, nach Passau zu kommen. Dort findet zur Zeit die Maidult statt. Auch Motorpostfahrten sowie der Gang zu Maria Hilf sind möglich.

Josef Kolbeck, 15. 7. 1913 Josef Kolbeck, 15. Juli 1913

Josef Kolbeck schreibt aus Nürnberg an Xaver Mühlbauer, geboren 1861 (dem Vater meines Großvaters Anton, geboren 1887). Josef bedankt sich bei Xaver und seinem Sohn Anton für dessen freundliche Aufnahme und Begleitung. Auch seine Eltern lassen grüßen.

Anna Pellkofer, 10. 9. 1913 Anna Pellkofer, 10. September 1913

Anna Pellkofer schreibt der Familie Mühlbauer aus Loderhof. Gesundheitlich geht es ihr noch noch nicht wesentlich besser. Schwester Therese ist zur Zeit zu Hause. Am kommenden Sonntag ist Kirchweih. Bei Blas- und Streichmusik werden viele Leute kommen. Der Nachbarssohn Johann Langfelner heiratet in zwei Wochen.

Anna Pellkofer, 7. 12. 1913 Anna Pellkofer, 7. Dezember 1913

Anna Pellkofer schreibt den Mühlbauer-Verwandten aus Loderhof. Ihre Mutter hat einige Namenstagskarten erhalten. Es wird ihr letzter Namenstag sein. Die Mutter sehr krank und pflegebedürftig. Seit vier Wochen kann sie nur noch über einen Strohhalm Flüssiges zu sich nehmen. Sie rechnet unter Umständen mit dem Ableben der Mutter schon innerhalb der kommenden Woche. Anna ist sehr mitgenommen; sie kommt kaum noch ins Bett und kann nicht aus dem Haus gehen.

Anton Mühlbauer, 11. 2. 1914 Anton Mühlbauer, 11. Februar 1914

Anton Mühlbauer schreibt seinen Eltern und Geschwistern aus Loderhof nach Hause. Er hat an dem Begräbnis einer Base teilgenommen. Eine Reihe von Verwanten unterschreibt auf der Karte.

Xaver Mühlbauer, 15. 2. 1914 Vetter Xaver Mühlbauer, 15. 2. 1914, Vorderseite

Xaver Mühlbauer schreibt seinem Vettern Anton aus Metz. Xaver hat lange Dienstzeiten. In der Gegend hat sich ein Eisenbahnunglück zugetragen.

Therese Pellkofer, 16. 2. 1914 Therese Pellkofer, 16. 02. 1914, Vorderseite

Anton's Base Therese Pellkofer verbringt die Zeit bis zum 1. Juni in Englburg. Anschließend kehrt sie wieder nach Hause zurück.

Familie Mühlbauer, 19. 3. 1914 Familie Mühlbauer, 19. März 1914

Die Familie Mühlbauer aus Lenau bedankt sich bei der Familie Mühlbauer von der Madlmühle für die Postkarte. Alle sind vom Besuch gut nach Hause gekommen. Eine Bruder ist eine Stunde zu spät in der Kaserne eingetroffen. Ein anderer hatte am gleichen Tag keinen Anschlusszug mehr nach München.

Therese Mühlbauer, 11. 4. 1914 Therese Mühlbauer, 11. April 1914

Therese Mühlbauer schreibt ihrem Vetter Anton Mühlbauer aus München. Sie lädt ihn ein, sie zu besuchen. Therese und Anton kennen die gegenseitigen Angehörigen bislang kaum.

Anna Pellkofer, 27. 5. 1914 Anna Pellkofer, 27. Mai 1914

Anna Pellkofer schreibt der Familie Mühlbauer aus Loderhof. Anna wäre gerne am 11. Mai mit dem Passauer Pilgerzug nach Altötting gefahren. Es ging nicht, weil sie zu viel zu tun hatte. Sie wurden erst Anfang Mai mit dem Kartoffel-Pflanzen fertig. Anna muss sich um die Kleidung von Hans kümmern, der bald wieder nach Nürnberg fährt. Ausserdem ist bis zum kommenden Sonntag das Haus zu weißeln, damit es fotografiert werden kann. Anna will vom Ergebnis eine Karte schicken.

Anna Pellkofer, 12. 7. 1914 Anna Pellkofer, 12. Juli 1914

Anna Pellkofer schreibt den Vettern und Basen aus Loderhof. Sie bedankt sich für die beiden Karten. Am nächsten Tag beginnt das Kornschneiden.

Veronika Mühlbauer, 25. 7. 1914 Schwester Veronika, 25. Juli 1914

Anton's Schwester Veronika arbeitet vier Wochen in Eschlbach. Auch andere Bekannte sind dabei.

Xaver Mühlbauer, 11. 8. 1914 Xaver Mühlbauer, 11. August 1914

Xaver Mühlbauer sendet seinem Bruder Anton Grüße aus Bretten.

Xaver Mühlbauer, 4. 9. 1914 Bruder Xaver, 4. September 1914, Vorderseite

Xaver Mühlbauer sendet Grüße von der Front in Frankreich. Es geht ihm gut.

Unbekannter Verfasser, 5. 9. 1914 aus Heilbronn, 5. September 1914

Eine Postkarte ohne Text eines unbekannten Absenders aus Heilbronn.

Antwerpen 1914 Einmarsch Antwerpen Oktober 1914

Karte ohne Inhalt