Jahr 1915
| Vetter Franz Mühlbauer, Lenau 1915 |
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Die Basen Mühlbauer senden ihrem Vettern Anton Mühlbauer aus Lenau ein Foto ihres Bruders Franz in Uniform. |
| Josef Pellkofer, 1. 1. 1915 |
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Josef Pellkofer schreibt seinem Vetter Anton Mühlbauer aus Ingolstadt. Er wünscht Anton ein besseres neues Jahr als das vorherige. Josef ist seit sechs Wochen in Ingolstadt. Auf der Vorderseite der Karte ist ein Portrait-Foto von Josef zu sehen. |
| Peter Kolbeck, 10. 1. 1915 |
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Peter Kolbeck schreibt aus Dillingen an der Donau. Er hat Anton's Karte erhalten. |
| Anton Mühlbauer, 2. 2. 1915 |
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Anton Mühlbauer schreibt an seine Mutter Therese, die zur Zeit in Regensburg im Klinikum Dr. Dörffler liegt. Der Vater ist gut nach Hause gekommen; er kommt am kommenden Sonntag nach Regensburg. |
| Josef Pellkofer, 3. 2. 1915 |
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Josef Pellkofer schreibt seinem Vettern Anton aus Ingolstadt. Seine Schwester Anna hat ihn besucht. Sie ist gerade beim Ökonomen Meier in Mertingen in den Dienst getreten. Der Major war zur Besichtigung da. Der Fronteinsatz dürfte bald bevorstehen. |
| Basen Mühlbauer, 15. 2. 1915 |
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Die Basen schreiben aus Lenau. Ihre Mutter ist wieder gut vom Besuch auf der Madlmühle zurückgekommen. Ihr Bruder Johann muss bald wieder an die Front. Sie meinen, dass der Krieg bis zum Herbst zu Ende sein könnte. |
| Xaver Mühlbauer, 16. 3. 1915 |
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Xaver schreibt aus dem Vereinslazarett vom Roten Kreuz aus Sayn b. Cobl. |
| Josef Pellkofer, 28. 3. 1915 |
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Josef Pellkofer schreibt von der Front an seinen Vetter Anton Mühlbauer. Josef's Bruder Hans wurde verwundet. |
| Xaver Mühlbauer, 19. 4. 1915 |
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Xaver schreibt aus Amberg. Er kommt wahrscheinlich am kommenden Sonntag auf Heimaturlaub nach Hause. |
| Franz Zieglmeier, 3. 5. 1915 |
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Karte von Franz Zieglmeier und einigen Kameraden |
| Anna Pellkofer, 13. 5. 1915 |
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Anna Pellkofer schreibt der Familie Mühlbauer aus Donauwörth. Anna fährt über Pfingsten nach Hause. Bei der Gelegenheit möchte Sie den Verwandten auf der Madlmühle einen Besuch abstatten. Sie möchte mit dem Zug anreisen und dabei die neue Bahnstrecke über Deggendorf fahren. |
| Mühlbauer, 21. 5. 1915 |
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Die Mühlbauer-Basen schreiben an die Mühlbauer-Familie auf der Madlmühle. Die Mutter der Basen war einige Wochen zuvor zu Besuch auf der Madlmühle. Vetter Hans vom Loderhof wurde verwundet. |
| Josef Pellkofer, 14. 6. 1915 |
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Josef wünscht seinem Vettern die Gnade, vom Felde fernbleiben zu dürfen. Josef hofft auf ein baldiges Wiedersehen mit einem Besuch auf der Madlmühle. Vielleicht wird Josef bald verlegt. |
| Josef Pellkofer, 15. 7. 1915 |
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Vetter Josef Pellkofer nimmt an einer Maschinengewehr-Ausbildung teil. |
| Josef Pellkofer, 17. 8. 1915 |
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Josef Pellkofer schreibt seinem Vettern Anton Mühlbauer nach Hause; es geht im gut. |
| Sophie Mühlbauer, 28. 8. 1915 |
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Sophie befindet sich beim Hopfenzupfen in Sandelzhausen. Sie schreibt Ihren Geschwistern. |
| Anton Liebl, 15. 9. 1915 |
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Anton Liebl schreibt seinem Freund Anton Mühlbauer aus Ingolstadt. |
| Peter Stoiber, 2. 11. 1915 |
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Der Soldat Peter Stoiber hat schon die Nachricht erhalten, daß der Lederbauern Toni gefallen ist. Ansonsten regnet es andauernd und es für das Jahr 1915 kein Ende des Krieges in Sicht. |
| Franz Brandl, 28. 12. 1915 |
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Franz Brandl wünscht seinem Freund Anton Mühlbauer und seinen Angehörigen ein glückliches neues Jahr von der Front in Frankreich. |
| Therese Pellkofer, 29. 12. 1915 |
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Therese bedankt sich bei Ihrem Vettern für die zugesandte Fotografie; sie übersendet Neujahrsgrüße. Alle sehnen seit langem den Frieden herbei. |