Jahr 1916
| Josef Pellkofer, 13. 1. 1916 |
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Josef Pellkofer befindet sich seit elf Monaten im Feld. Er schreibt an seinen Vettern Anton, der zu Hause auf der Madlmühle lebt. |
| Anton Liebl, 27. 1. 1916 |
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Anton Liebl (der "Wergler") hat gehört, daß Anton einrücken muß. Er möchte wissen, wo Anton hinkommt. |
| Therese Pellkofer, 28. 1. 1916 |
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Therese Pellkofer schreibt an die Familie Mühlbauer. Sie befindet sich gerade in Straubing und wartet auf den Anschlusszug. Vermutung: |
| Therese Pellkofer, 16. 2. 1916 |
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Theres Pellkofer schreibt an ihren Vetter Anton aus Loderhof. Mit Schnee und Regen herrscht das reinste Hundewetter. |
| Josef Pellkofer, 4. 3. 1916 |
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Josef Pellkofer schreibt an seinen Vetter Anton; Josef erfährt derzeit seine militärische Ausbildung im Lager Hammelburg. |
| Anton Liebl, 14. 3. 1916 |
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Anton Liebl schreibt aus Ingolstadt. Er wird in den nächsten Tagen an die Front nach Sancktamond in Frankreich verlegt. |
| Max Brandl, 26. 3. 1916 |
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Freund Max Brandl schreibt Anton Mühlbauer von der Front. |
| Anton Liebl, 3. 4. 1916 |
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Anton Liebl befindet sich an der französischen Front in Schützengräben. |
| Karl Mühlbauer, 11. 4. 1916 |
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Der Schmied Karl Mühlbauer aus Thenried bei Rimbach schreibt an den Wagner Anton Mühlbauer, dass er zum Wagen-Zusammenbauen vorbeikommen kann. |
| Kreszenz Magerl, 24. 4. 1916 |
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Kreszenz Magerl schreibt nach Ostern an Ihren Verwandten Anton Mühlbauer aus dem regnerischen und kalten Uffenheim. Kreszenz wohnt bei einer Frau Lang. Kreszenz' Schwester läßt auch grüßen. |
| Familie Pellkofer, 9. 5. 1916 |
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Karte der Familie Pellkofer an Anton Mühlbauer. Die Schreiberin ist wieder gut zu Hause angekommen. Die Familie hat bereits die Frühkartoffeln gehackt. |
| Mühlbauer, 15. 5. 1916 |
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Die Mühlbauer-Base aus Lenau ist gut heimgekommen (von einem Besuch auf der Madlmühle?). |
| Xaver Mühlbauer, 9. 6. 1916 |
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Xaver sendet seinem Bruder Anton aus Frankreich Glückwünsche zum Namenstage. |
| Anton Liebl, 12. 6. 1916 |
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Anton Liebl sendet Anton alle guten Wünsche zum Namenstag. Er hofft, Anton's Namenstag nächstes Jahr gemeinsam mit Anton in der Heimat feiern zu können. |
| Mühlbauer, 16. 7. 1916 |
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Die Mühlbauer-Verwandten sind kurzfristig nach Moos bei Langenisarhofen umgezogen, denn Sie haben dort ein Anwesen gekauft. Deshalb haben sie sich eine Weile nicht mehr gemeldet. Sie wohnen eine Viertel Stunde von der Bahn entfernt. |
| Anton Liebl, 19. 7. 1916 |
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Anton Liebl hat schon lange nichts mehr von Anton gehört. |
| Familie Pellkofer, 26. 7. 1916 |
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Die Familie Pellkofer schreibt Anton Mühlbauer eine Karte aus Loderhof. Das Begräbnis der zwei Loderhofer Kriegsteilnehmer, Max Holtner sowie ein Nachbarssohn, steht bevor. Das Getreide wurde bereits geerntet. Die anderen Mühlbauer-Verwandten sind von Lenau nach Moos umgezogen. |
| Egid Mühlbauer, 25. 8. 1916 |
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Egid schreibt an Franziska Aschinger aus Zenching. Egid ist vor vier Tagen bei seiner Kompanie in Ingolstadt angekommen. Das Exerzierhaus gleicht einer Scheune. Am übernächsten Sonntag kommt Egid auf Sonntagsurlaub nach Hause. Danach wird es bald an die Front gehen. |
| Anton Liebl, 25. 9. 1916 |
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Anton Liebl liegt im Vereinslazarett Hammelburg. Er wurde am Kopf verwundet, aber es geht ihm schon besser. Anton hofft, nächten Monat in die Heimat zurückkehren zu können. |
| Veronika Mühlbauer, 11. 12. 1916 |
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Mit dem Dreschen wurde begonnen. Zwei Mädchen der Hunger-Verwandschaft halfen mit. Der Straßmacher hat seinen Wagen geholt und bezahlt. Anton Kolbeck hat für Anton einen Brief aus Ingolstadt geschrieben. Alois Neumaier hat Heimaturlaub erhalten. |
| Sophie Fischer, 12. 12. 1916 |
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Sophie Fischer antwortet auf Anton's Karten aus Thenried. Sie hofft auf Weihnachtsurlaub für Anton. |
| Anna Pellkofer, 12. 12. 1916 |
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Anna Pellkofer schreibt Ihrem Vettern Anton aus Bäumenheim. Anna ist seit einigen Wochen nicht gesund, und kann kaum ihre Arbeit verrichten. Anna hat von Anton's Bruder Xaver einige Karten erhalten. Sie wünscht Anton baldigen Frieden. |
| Josef Pellkofer, 12. 12. 1916 |
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Josef Pellkofer schreibt seinem Vettern Anton Mühlbauer von der französischen Front nach Bayreuth. |
| Sophie Fischer, 17. 12. 1916 |
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Sophie Fischer hat Anton's Karte erhalten. Sie wünscht ihm alles Gute über Weihnachten und Neujahr. Sophie hofft, daß das nächste Jahr den Frieden bringt. |
| Willy Fischer, 18. 12. 1916 |
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Willy Fischer schreibt seinem Freund Anton Mühlbauer nach Bayreuth. Er bedankt sich für die überraschend erhaltene Karte von Anton. Willy wünscht Anton viel Glück, glückliche Feiertage und baldigen Heimaturlaub. Auch die beiden Schwestern lassen grüßen. |