Anton geboren 1887
Wagnerei
Während des Kriegsdienstes von Vaters Vater Anton erwirkten einige Bürgermeister angrenzender Gemeinden mehrmals Heimaturlaub für Anton, um zu Wagnern. Hintergrund war, daß die Bauern die Wagnerei-Produkte benötigten; Maschinen gab es zu dieser Zeit noch nicht.
Soldat ohne Waffe
Bei der Musterung für den Zweiten Weltkrieg wurde erwähnt, daß Anton im Ersten Weltkrieg Soldat ohne Waffe war.
Verletzung und Lazarett
Anton wurde bei einem Rückzug in Frankreich in einem Bunker durch einen Granateneinschlag verschüttet und verletzt. Er wurde aus dem Schutt herausgezogen. Die letzten Wochen seiner Militärzeit verbrachte Anton im Lazarett Alexisbad im Harzgebirge. Später klagter er manchmal noch, dass er es "im Kreuz" habe.
Militärdienst
Großvater Anton mußte vor dem Krieg keinen Militärdienst ableisten, denn er war kurzsichtig. Das war auch der Grund, warum er nicht schon 1914 zu Kriegsbeginn eingezogen wurde. So traf es ihn erst Ende 1916. Und auch hier hatte er Glück, denn er kam nicht direkt zur Infanterie, sondern zur Armierung, das heißt, zum Nachschub. Später wurde Anton als Handwerker bei der Etappe (einer rückwertigen Dienststelle) eingesetzt. Anton war als Soldat in Frankreich insbesondere stationiert in Lille und Arras. Anton war etwa von Januar 1917 bis November 1918 - bis zu seiner Verwundung - im Kriegseinsatz. 1919 wurde er vom Militär entlassen.
Großvater Anton zum Militär eingezogen
Großvater Anton, geb. 1887, wurde um diese Zeit - Ende 1916 - zum Militär eingezogen.